| Nach dem Ernten der Weintrauben werden die Beeren von den Stielen und Stängeln - dieser Bioabfall wird nach der Verkompostierung wieder dem Weinberg als Dünger zugeführt - getrennt. Danach erfolgt das Keltern der Maische - Saft, Schalen und Kerne - in der Membranpresse. Jede Rebsorte erfordert dabei eine individuelle Behandlung, d.h. es gehört viel Fingerspitzengefühl dazu, im zukünftigen Wein das Typische - was er schon aus dem Weinberg mitgebracht hat- zu entfalten, Vor der Einlagerung in das passende Fass erfolgt eine starke Vorklärung des Mostes durch Flotation. Bei dieser physikalischen Methode wird dem ungeklärten Most Sauerstoff zugeführt. Der gelöste Sauerstoff verbindet sich mit den Trubpartikeln; gemeinsam steigen sie an die Oberfläche. Nach einer längeren Standzeit wird der klare Most von unten abgepumpt. Dadurch erfolgt danach eine sehr schonende Gärung, die die Inhaltsstoffe im werdenden Wein erhält. Der natürliche Fruchtzucker wird komplett zu Alkohol und CO2 vergoren. Das von den Hefen während der Gärung gebildete Histamin (Aminosäure) wird zum Ende des Prozesses von den Hefen in ihre Zellen eingeschlossen. Diese werden nach dem Gärungsvorgang aus dem Fass gepumpt und wieder in den Weinberg gebracht. Durch diese Art der Vergärung entsteht ein Wein, der sehr bekömmlich ist und keine Kopfschmerzen hinterlässt. Dieser Bereich zählt zum Arbeitsgebiet von Paul-Gerhard Groebe. Die anschließende Abfüllung der Weine und der Transport zu Ihnen mit unserem eigenen LKW liegt in der Verantwortung von Karl-Ludwig Groebe. Gerne nimmt er bei der Weinlieferung bereitgestelltes Leergut wieder mit – wenn möglich in Originalkartons verpackt-. Wir verwenden diese Flaschen wieder, spülen sie mit eigener Maschine, bevor sie wieder neu gefüllt werden. Damit leisten wir mit Ihrer Unterstützung einen weiteren kleinen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt. |
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